Grundsicherungsgesetz

Das am 01.01.2003 in Kraft getretene Grundsicherungsgesetz will versteckter und verschämter Altersarmut abhelfen, weil vor allem ältere Menschen sich scheuen, Sozialhilfeansprüche geltend zu machen, um ihre Kinder nicht der Gefahr eines Unterhaltsrückgriffs auszusetzen. Antragsberechtigte für die Grundsicherung sind Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland, die das 65. Lebensjahr vollendet haben oder Personen die das 18. Lebensjahr vollendet haben und welche im Sinne des § 42 II SGB VI dauerhaft voll erwerbsgemindert sind. Der Leistungsanspruch auf die bedarfsorientierte Grundsicherung ist den Sozialhilfesätzen nachgebildet.

« Back to Glossary Index